Wenn ein Mensch fehlt, verändert sich alles. Niemand muss diesen Weg allein gehen.
Nach dem Tod eines nahen Menschen, nach einer Trennung oder einem anderen schweren Abschied wirkt der Alltag oft leer. Das Umfeld erwartet irgendwann, dass es „wieder gehen muss" – aber Trauer hält sich nicht an Zeitpläne. In meinen Gesprächen darf sie da sein, so lange sie braucht.
Ich dränge nicht und bewerte nicht. Wir schauen gemeinsam darauf, was der Verlust für Sie bedeutet, was Ihnen Halt gibt und wie sich der Blick Schritt für Schritt wieder nach vorne richten kann – in Ihrem Tempo.
Ein Beispiel, aus vielen Beratungserfahrungen zusammengesetzt und ohne Bezug zu einer realen Person: Eine Frau verliert ihren Mann nach langer Krankheit. Die ersten Wochen funktioniert sie, regelt Papiere, tröstet die Kinder. Dann wird es still um sie, und genau das hält sie kaum aus. Im ersten Gespräch erzählt sie einfach – vom Anfang, von den letzten Monaten, von ihrer Wut und ihrer Erschöpfung. Niemand unterbricht sie. In den folgenden Gesprächen findet sie Worte für das, was sich nicht mit den Kindern besprechen lässt, und kleine Formen des Erinnerns, die ihr guttun. Nach einigen Wochen sagt sie, das Schwerste sei leichter geworden: das Alleinsein mit den Gedanken.
Wenn die Gedanken auch nach Monaten noch kreisen, das Umfeld nicht mehr zuhören kann oder Sie mit niemandem sprechen möchten, der selbst betroffen ist. Es gibt keinen falschen Zeitpunkt – auch Jahre nach einem Verlust nicht.
Nein. Trauer ist eine natürliche Reaktion auf einen Verlust und braucht keinen Befund. Wenn sie über lange Zeit das ganze Leben lähmt, kann zusätzlich ärztliche Hilfe sinnvoll sein – darauf weise ich offen hin.
Nein. Sie bestimmen, worüber wir sprechen und in welchem Tempo. Auch Schweigen hat Platz.
60 Minuten, in denen wir uns kennenlernen und Ihr Anliegen besprechen. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob die Beratung für Sie passt.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenOder rufen Sie mich an: 0174 2152695